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Gedanken zum Monatsspruch (Mai 2012)

Denn alles was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.
(1. Timotheus 4, 4)

Dieser Monatsspruch für Mai hat es in sich. In dem darauffolgenden Vers wird diese Aussage noch verstärkt: „denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet."
Bete und danke Gott, dann kannst du tun, was du willst. Das ist ein Satz voller Freiheit und Mut zum Leben.
Freiheitliches Handeln ist immer eine wunderbare Eigenschaft. Menschen erfahren die Weite ihres Denkens und Tuns. Da ist nichts abgestanden. Diese Ermutigung tut uns Christen immer wieder gut. Als Paulus diese Worte formulierte, gab es in den Gemeinden eine Tendenz, sich immer weiter von „der Welt" zurückzuziehen. Hinter vielem wurde eine Gefahr entdeckt, die dem Glauben schadet. Da wurde der Verzehr von bestimmten Speisen oder ein für alle verbindlich asketisches Leben als Maßstab der Frömmigkeit angesehen. Der einzelne Christ zog sich immer mehr auf seine eigenen religiösen Erfahrungen zurück. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen wurde immer weniger. Paulus hat hier einen wichtigen Bezugspunkt zur Freiheit genannt. Es ist der Dank zu Gott für all das, was ich denke, praktiziere und sage. Das ist dann auch für mich der Schlüssel. Kann ich für alles, was ich esse, praktiziere und rede, von ganzem Herzen Gott danken? Dann kommt mein Dank aus tiefstem Herzen und dem Vertrauen, dass ich von Gott gehalten bin. Mein Gewissen wird immer wieder wach gehalten an der Autorität von Gott und seinem Wort. Das ist dann auch die richtige Reihenfolge für gelingendes Leben. Meine Orientierung geschieht bei Gott, der mich kennt und liebt und das Beste mit mir vorhat. Dann werde ich mich am Leben und allem was dazugehört auch freuen können.

Gottes Segen wünschen Ihnen die Mitarbeiter, die Kirchenvorstände und Pfarrer Uwe Winkler.

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Aus dem Gemeindeleben

Unsere Pfarrstelle ist wieder besetzt

Pfarrer Uwe Winkler ist vom Landeskirchenamt auf unsere Pfarrstelle (Augustusburg und Schwesterkirchgemeinden) entsandt worden. Die Kirchenvorstände haben der Entsendung einstimmig zugestimmt. Am 24. und 25. Januar ist Pfarrer Winkler mit seiner Familie in die renovierte Augustusburger Pfarrwohnung eingezogen. Mit einem ersten Gottesdienst am 29. Januar in der "Kreuzung" hat er seinen Dienst in unseren Gemeinden angetreten. Seine offizielle Einführung ist am Sonntag, dem 26. Februar, in einem gemeinsamen Gottesdienst in der Trinitatiskirche Erdmannsdorf erfolgt.
Wir wünschen ihm und seiner Familie einen guten Start in unseren Gemeinden! Lassen Sie uns gemeinsam dafür beten und dazu beitragen, dass sich Pfarrer Winkler und seine Familie schnell bei uns wohl und heimisch fühlen, viel Segen erfahren und ein Segen sein können.

An dieser Stelle sei allen herzlich gedankt, die in der Vakanzzeit durch ihr besonderes Engagement geholfen haben, die Gemeindearbeit aufrecht zu erhalten.
Besonders danken wir Herrn Pfarrer Keller aus Niederwiesa für seinen mehr als einjährigen Dienst als Vakanzvertreter.

Unser letzter Ortspfarrer, Pfr. Roland Herrig, versieht seit dem 15.02.2011 seinen Dienst in der Auslandspfarrstelle Teneriffa-Süd (E-Mail und Internetdaten siehe unter Kontakte).


Pfarrer Winkler stellt sich vor:

Liebe Gemeindeglieder,

nun ist es soweit. Am 24. und 25. 1. 2012 fand unser Umzug statt. Vieles war zu bedenken und vorzubereiten. Nach einem intensiven Erleben der Weihnachtszeit stellen wir uns nun ganz auf unsere neue Situation ein. Wir, das sind zuerst meine Frau Hanna und ich. Dazu gehören unsere Kinder Benjamin, Martin und Antje. Sie sind zwar schon eine ganze Zeit „aus dem Haus", haben aber doch noch einige Dinge bei uns. Jeder wohnt in einer anderen WG und so ist es gut, dass es noch einen Platz bei den Eltern gibt.
Sicher gibt es für Sie auch Möglichkeiten, unsere Familie näher kennen zu lernen. Dabei interessiert Sie vielleicht, was ich bisher gemacht habe. Aufgewachsen bin ich in Kändler, westlich von Chemnitz. Da mein Vater Schneidermeister war, habe ich den Beruf des Kürschners erlernt. In dieser Zeit war ich auch in der Jugendarbeit unseres Ortes erst als Teilnehmer, dann auch mitverantwortlich. Auch durch viele Rüstzeiten und den ephoralen Leiterkreis bin ich immer mehr in den Glauben hineingewachsen. So habe ich den Impuls, eine Ausbildung für den vollzeitlichen Dienst in der Kirche aufgenommen. Nach meiner Lehre arbeitete ich noch zwei Jahre in diesem Beruf und habe danach ein Diakonisches Jahr im Katharinenhof Großhennersdorf geleistet. Die Arbeit auf einer Station für mehrfach geschädigte förderunfähige Kinder und Jugendliche hat mich sehr geprägt und ich profitiere noch heute von dieser intensiven Zeit. Von dort bewarb ich mich zum Theologiestudium in Berlin am Paulinum. Nach dem 1. Examen 1982 folgte die Vikariatszeit und wir zogen 1983 nach Schönheide. 1985 erfolgte die Ordination in dieser Gemeinde. Durch den Kontakt zur Familien- und Erwachsenenarbeit Mittelerzgebirge haben wir während dieser Zeit auch viele Familienrüstzeiten begleitet.
Wir waren nun selbst eine Familie geworden. 1993 folgten wir dem Ruf nach Thum und seit 2005 kam dann noch die Gemeinde Jahnsbach dazu. In dieser Zeit konnten wir viele Menschen auf dem Weg des Lebens begleiten. Manche sind zum Glauben gekommen, andere sind darin gewachsen. Auch durch unsere Kinder war der Kontakt zu anderen Jugendlichen sehr intensiv. Viel Freude machte mir auch die Durchführung von Erwachsenenseminaren. Von Schnupperkursen des Glaubens bis zur Vertiefung habe ich mit verschiedenen Angeboten gearbeitet.
Im Laufe der Zeit ist auch durch die Hauskreisarbeit ein breiteres Spektrum an Gottesdiensten entstanden. Gebetskonzerte und missionarische Gottesdienste im Zelt auf dem Marktplatz bereicherten die Gemeindearbeit.
Nun möchten wir uns auf die Gegebenheiten in den drei für uns neuen Orten einstellen. Wir sind gespannt auf die Begegnungen. Auch wenn schon so manche Erwartungen geäußert wurden, ist es für mich wichtig, immer wieder im Gespräch zu bleiben.
Bei der Fülle der Aufgaben ist wohl eine Konzentration wichtig. Sollte ich mir nicht gleich alle Namen und Gesichter merken können, dann bitte ich um Nachsicht.
In der Erwartung auf ein gutes Miteinander grüße ich Sie ganz herzlich als

Ihr Uwe Winkler

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Unterstützung für Internet-Auftritt gesucht

Der Kirchenvorstand Augustusburg sucht ein technisch interessiertes Gemeindeglied, das bereit und in der Lage ist, diesen Internet-Auftritt regelmäßig (monatlich) zu aktualisieren. Interessenten melden sich bitte im Kirchgemeindebüro (Telefon bzw. E-Mail siehe unter Kontakte ).

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Predigten zum Nachlesen

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